Appfresh
Nettes Programm, das die Programme auf dem Mac aktuell hält, indem es automatisch nach Updates sucht.
Nettes Programm, das die Programme auf dem Mac aktuell hält, indem es automatisch nach Updates sucht.
Hoppla. Da zappt man am Sonntagabend durch und bleibt bei Planetopia auf Sat1 hängen. Das Computerfachmagazin für Bildleser. Einfach, tolle Schlagworte und lauter Halbwahrheiten. Also ganz klar genau die Zielgruppe des privaten Fernsehens.
Worum geht es? Um E-Mailsicherheit. Jeder kann private Mails mitlesen. Um Gottes Willen. Wirklich? Die geballte Kompetenz des Redakteurs, oder waren da noch mehr daran beteiligt wird noch von einem IT-Experten unterstützt.
Was zeigen sie uns? Auf einem “netzwerkunabhüngigen” Rechner wird eine E-Mail geschrieben, die der Experte kinderleicht mitlesen kann. Netzwerkunabhüngig? Was soll denn das bitte heissen? Nunja anscheinend hat der Rechner doch irgendeine Netzwerkverbindung. Sonst wäre die Mail ja niemals angekommen. Und der Experte? Er wählt sich in das Netzwerk ein und kann mit speziellen Hackertools die Mail mitlesen. Raffiniert denkt sich der Planetopiafan und wundert sich. Manche Leute würden ihn jetzt sogar für einen Zauberer halten, ist aber leider nicht so.
Wie macht er das? Tja er sitzt im Nebenzimmer, benutzt Windows Vista, das Hackersystems Nr. 1, hat seinen Laptop einfach ans LAN angeschlossen und benutzt als spezielle “Hackersoftware” Wireshark. Eine ganz legale Software, die jedem Computernutzer, der sich mit Netzwerken beschäftigt bekannt sein dürfte.
Einfacher wäre es nur noch gegangen, wenn er sich umgedreht hätte. Zwischen den beiden Räumen ist nämlich eine Glaswand. So hätte er einfach sehen können, was die Testperson getippt hat. Aber das in der nächste Folge: “Vorsicht! Fiese Hackertricks. Wer hinter ihnen steht kann ihre Mails mitlesen.”
Jetzt könnte man denke, der Redakteur hat sich mit diesem Thema richtig beschäftigt und gibt Tipps und Anleitungen, wie man seine Mails mit PGP oder GPG verschlüsselt. Weit gefehlt. Das will der bauch- und hirnfreie Zuschauer nicht.
Keine langen Anleitungen. Stattdessen gibt es den einfachen, wie genialen Tipp, wichtige Mails als Worddatei zu speichern und diese mit einem Passwort zu schützen. Sorry aber sowas ist einfach nur dämlich.
Wer sich wirklich informieren will sollte mal die Wikipedia oder auch http://hp.kairaven.de/pgp/ besuchen.
Tja, was Herr Schäuble kann, können wir auch. Denkt sich wohl die WGV-Versicherung. Junge Fahranfänger sollen sich freiwillig melden und per GPS ihre Geschwindigkeit überwachen lassen. Ist natürlich nur ein Vorteil für die Fahranfänger. Gelockt wird mit niedrigeren Beiträgen.
Die Daten sind absolut sicher, es wird auch sonst nix ausgewertet und auch zurückverfolgen kann man auch Nichts.
Da glaub ich doch mal der Marketingabteilung. Die müssen das ja schliesslich wissen. Das sind ja die Fachleute. Und ausserdem ist es eine Versicherung. Da kann man ja sicher sein.
Viel Spass beim Daten sammeln.
Wie lange dauert es wohl, bis der erste Fall auftritt, wo eine Versicherung nicht bezahlt, weil der Kunde durch überhöhte Geschwindigkeit am Unfall Mitschuld hat? Achja geht ja nicht. Wird ja nicht gespeichert. Höchstens vielleicht aus Versehen oder zufüllig.
[via Golem]
In der Nacht zum 10. Mai 2007 gab es Störungen im ICQ-Netzwerk. Davon sollen rund 1.000 Nutzer betroffen gewesen sein, erklärte ICQ auf Nachfrage von Golem.de. Diese Nutzer konnten sich nicht am System anmelden, es soll aber keinen Datenverlust gegeben haben. ICQ-Nutzer vermuten dahinter einen Hackerangriff.
Und wieder mal ein Grund sich von dieser proprietären Software abzuwenden und sich für Jabber zu entscheiden. Aber offene Protokolle, mehrere Logins, Verschlüsselung von Nachrichten und Verbindungen sind wohl bei den ICQ-Usern nicht gefragt. Es ist natürlich auch viel einfacher, wenn man seine Clients nicht selber wählen darf und abhängig von einem einzigen Loginserver ist. Dann lieber keine Wahl haben
Weitere Argumente hier: http://ulm.ccc.de/~marcel/warum-jabber.htm
1. Einen Mailadmin als root in /etc/imapd.conf eintragen (Leerzeichen und Komma sind wichtig!)
/etc/imapd.conf
admins: cyrusimap, Benutzername
2. Maildienst neu starten (über die Serveradmintools)
3. Der eingetragene Mailadmin muss ein Imap-Postfach haben
4. Mit cyradmin verbinden:
su Benutzername /usr/bin/cyrus/admin/cyradm localhost
Nach der Passwortabfrage müsste man eine Shell bekommen und kann folgende Befehle eingeben (Überblick gibt es mit help)
localhost> lm
(zeigt alle vorhandenen Mailboxen an)
localhost> sam ‘Other Users/BenutzerMailbox’ mailchef all
(gibt die Rechte an mailchef)
localhost> dm ‘Other Users/BenutzerMailbox’
(löscht die BenutzerMailbox)
localhost> exit
“Independent Researchers Societ” ist ein Projekt der Russischen Jazzpianistin Natalia Skvortsova. In “Contemporary Jazz” würde man das wohl einordnen. Sehr gute Musiker haben sich auf dem Album “Summertime” zusammengefunden.
Besetzung:
Natalia Skvortsova: Piano
Dmitri Mospan: Tenorsaxophon
Peter Talalai: Drums
Pavel Protasov: Bass
Anton Konchakov: Klarinette, Bassklarinette
Absolut kostenlos und legal zum Download:
1. Summer
2. August
3. Train
4. Baby Sleeping
5. Rose
Steve Jobs hat seine Meinung zum Thema DRM und die Musikindustrie hier veröffentlicht:
The third alternative is to abolish DRMs entirely. Imagine a world where every online store sells DRM-free music encoded in open licensable formats. In such a world, any player can play music purchased from any store, and any store can sell music which is playable on all players. This is clearly the best alternative for consumers, and Apple would embrace it in a heartbeat. If the big four music companies would license Apple their music without the requirement that it be protected with a DRM, we would switch to selling only DRM-free music on our iTunes store. Every iPod ever made will play this DRM-free music.
Apple ist also überhaupt nicht mit DRM einverstanden sieht sich aber dazu gezwungen, weil sie nicht die Rechteinhaber der Musik sind. Ein absoluter konsequenter Weg wäre jetzt, die grossen Musikfirmen, die weiterhin ihre Musik mit diesem dummen, benutzerunfreundlichem DRM verbreiten wollen, einfach aus iTunes auszuschliessen. Zumal Apple wohl nicht sehr viel Gewinn mit den verkauften Musiktiteln macht, sondern das meiste die Industrie kassiert. Natürlich ist auch jeder Einzelne selber schuld, wenn er einen DRM-geschützen Musiktitel erwirbt. Wenn dann irgendwann nicht mehr genug Geld übrig ist, um in blödsinnige Nutzer- und Käufereinschränkungen zu investieren, dann kommen die grossen Musikfirmen, die sich in der Welt der Technik wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, vielleicht auf bessere und nutzerfreundlichere Lösungen. Kleine Labels und Plattenfirmen machen es vor. Aber bis jetzt gilt wohl immer noch “Je mehr Geld man zur Verfügung hat, desto mehr Dummheiten sind möglich”.
Wenn sich mal wieder so ein Clown seine 15 Minuten Ruhm abholt und sich unrechtmäßig eine Domain schnappt, wie zum Beispiel google.de, dann kann es sein, dass auf dem Rechner der aufgelöste Domainname noch gespeichert ist und auf die falschen IP zeigt. Unter Apple Mac OS X kann man den Zwischenspeicher dann ganz einfach löschen. Einfach Folgendes im Terminal eingeben:
lookupd -flushcache